Freitag, 19. Juli 2013

http://www.welt.de/vermischtes/article118147140/Auf-dem-besten-Wege-in-die-absolute-Verbloedung.html


Was denkt ihr über die Ökonomisierung von Bildung und das die neue Generation angeblich verblödet?

Dienstag, 18. Juni 2013

Wir haben vielleicht lange nichts mehr hier von uns hören lassen, waren aber nicht untätig!

Die Fragen, die wir euch öffentlich gestellt haben, und noch mehr, haben wir natürlich über Monate hinweg selbst immer wieder beantwortet. In stundenlangen Diskussionen ist unsere Auswertung entstanden. Hier ein kleiner Einblick:


Donnerstag, 18. April 2013

"Schiller, Brecht und der Kommunismus"

http://www.zeit.de/1959/47/schiller-brecht-und-der-kommunismus

"Als Gespenst unserer Furcht hat uns der Kommunismus längst gelähmt, wir sind in Schrecken erstarrt, so wie wir als Gespenst seiner Furcht ihn längst gelähmt haben. Versteinert sind wir beide. Was aber von seiner Seite aus natürlich ist, weil er doch eine Ideologie darstellt, die an sich, aus ihrer Natur heraus, zu keinem Dialoge fähig sein kann, ist von unserer Seite unnatürlich. Wir können mit dem Kommunismus einen echten Dialog führen, er nicht mit uns. Wir können ihn überwinden, indem wir ihn furchtlos betrachten, immer aufs neue durchdenken, seine Wahrheit von seinem Irrtum scheiden er vermag weder uns noch sich selber furchtlos zu betrachten."

Mittwoch, 10. April 2013

Montag, 25. März 2013

Montag, 18. März 2013

"Der Kapitalismus ist nun einmal ein „kaltes“ Wirtschaftssystem, das weniger auf die Zustimmung der Menschen selbst als auf die Befriedigung ihrer Konsumchancen zielt. Solange er die Konsumerwartungen erfüllt, ist er unbestritten." (Frankfurter Rundschau)

http://www.fr-online.de/kultur/kapitalismus-warum-wird-der-kapitalismus-nicht-geliebt-,1472786,21401396.html

Dienstag, 12. März 2013

Mittwoch, 6. März 2013


Zur Privatisierung des Wassers

"75 Abgeordnete interessiert dieses Thema nicht...
124 Abgeordnete haben keine Meinung zu diesem Menschenrecht, und nur
122 Abgeordnete haben gegen die Privatisierung UNSERES Wassers gestimmt..."

Quelle: facebook (vielleicht nicht die seriöseste, aber dennoch ein Thema, das zu denken gibt...)

Dienstag, 5. März 2013

Sonntag, 3. März 2013

Frage 4:

Bist du dir immer darüber bewusst, welche Produkte du kaufst und welche Auswirkungen das hat?

Dienstag, 19. Februar 2013

Montag, 18. Februar 2013


Hinweis zur Blog-Nutzung

Es ist uns wichtig, dass sich auf diesem Blog jeder wohl fühlt und frei sprechen kann. Daher möchten wir alle Mitschreiber auf Folgendes hinweisen:

Wir behalten es uns vor, Beiträge zu löschen, die
- einem Dialog nicht förderlich sind oder sich nicht auf die Beiträge beziehen.
- unfreundlich, beleidigend oder diskriminierend formuliert sind.
- die Rechte Dritter, auch und insbesondere von Urhebern, verletzen.

Vielen Dank.

Dienstag, 12. Februar 2013

"Penner und Gammler"

http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/penner-und-gammler

"Der OECD zufolge gingen die Menschen in Griechenland, dieser Nation von Drückebergern, im Jahr 2011 durchschnittlich 2.032 Stunden arbeiten. Sie lagen damit nur knapp hinter den Workaholics in Südkorea mit 2.090 Stunden. Im gleichen Jahr „schufteten“ die Deutschen nur 1.413 Stunden (30 Prozent weniger als die Griechen), während die Niederlande offiziell die „faulste“ Nation der Welt waren und es lediglich auf 1.379 Arbeitsstunden im Jahr brachten." (der Freitag)

Freitag, 8. Februar 2013

Sonntag, 3. Februar 2013

Mittwoch, 30. Januar 2013

So funktioniert Geld

immer wieder nett und ermutigend:
So funktioniert Geld - der Kapitalismus als fiese Kracke:

Samstag, 26. Januar 2013

Frage 1:


Ab sofort werden wir euch hier regelmäßig Fragen stellen, die auch wir uns im Zuge unserer Vorarbeit zum Thema von November 2012 bis April 2013 ein halbes Jahr lang entweder wöchentlich, monatlich oder einmal stellen. 

Wir sind gespannt auf eure Antworten!

Los gehts:


Inwiefern beeinflusst Bezahlung dein Schaffen?



Antworten könnt ihr uns in den Kommentaren oder per Mail an: formlos.kollektiv@googlemail.com

Freitag, 25. Januar 2013


Hallo, wir sind die Generation Praktikum. Wir sind die, die mit dem neu eingeführten Zentralabitur in der Tasche den neu eingeführten Bachelor studiert haben, um dann den neu eingeführten Master zu machen. Wir sind Kinder der Bologna Reform und vielleicht irgendwann etwas ganz besonderes, weil es von uns nur ein paar Jahrgänge gab.

Wesentlich verändert hat sich in der Geschichte des Kapitalismus der Begriff der Arbeit an sich. Damit einher geht auch die Veränderung von mit Arbeit in Verbindung gebrachten Begriffen. "Karriere" bezeichnete ursprünglich eine Straße für Kutschen, auf die Arbeit angewandt bedeutet Karierre heute eine lebenslange Kanalisierung für die ökonomischen Anstrengungen des einzelnen. Heute werden Angestellte permanent von einer Straße auf die andere verschoben, kaum jemand kann eine Straße bis zum Ende gehen. Als "Job" wurde im 14. Jahrhundert ein Klumpen bezeichnet, der herumgeschoben werden konnte. Heute verrichten wir Arbeit wie herumgeschobene Klumpen: mal hier, mal dort.

Die moderne Flexibilität bedeutet keineswegs Freiheit. Hinter der Flexibilität verbirgt sich ein Machtsystem, das uns knebelt und zwingt, nach seinen Vorschriften zu leben.
Was die Flexibilität mit sich bringt, ist vor allem Angst. In unseren Köpfen herrscht Verwirrung, Zweifel und Unsicherheit. Wir müssen permanent Pläne schmieden, uns immer wieder von diesen verabschieden und uns mit neuen Plänen herumschlagen.

Wir haben kaum Geld und kaum Zeit, um uns nebenbei etwas zu verdienen. Um uns überhaupt für weiterführende Studiengänge qualifizieren zu können, müssen wir Praktika absolvieren, für die wir meistens nicht bezahlt werden. Oft müssen wir alle Zelte hinter uns abbrechen und sie irgendwo auf Zeit neu aufstellen. Das zehrt an unseren Kräften.

Wir fürchten uns vor Freundschaften und davor, uns zu verlieben, weil wir vielleicht in zwei Monaten in einem ganz anderen Teil des Landes leben werden. Wir wissen nicht, ob wir jemals genug Geld haben werden, um eine Familie gründen zu können. Wir fürchten uns davor, den Ansprüchen der Arbeitswelt nicht genügen zu können, weil wir eigentlich das Gefühl haben, nicht gut genug darauf vorbereitet zu werden.

Wie sollen wir langfristig Ziele verfolgen, wenn wir im Rahmen einer ganz auf das Kurzfristige ausgerichteten Ökonomie leben? Wie können wir Loyalitäten und Verpflichtungen in Institutionen aufrecht erhalten, wenn diese ständig zerbrechen oder umstrukturiert werden? Wie sollen wir bestimmen, was für uns von bleibendem Wert ist, wenn die Gesellschaft, in der wir leben, uns ungeduldig von einem Moment zum nächsten schubst?

Diesen Fragen stellen wir uns. Wir sind die Lemminge des flexiblen Kapitalismus.